2030* recherchiert – Wein

2030* recherchiert – Wein

Erfreulicherweise haben wir eine große Diversität an Weinen in unseren Supermärkten. Aber wie divers sind eigentlich die Winzer aufgestellt?!? 🤔

Dies ist Teil 8 unserer Supermarkt-Recherche, wo wir nach und nach alle Produkte in einem Supermarkt unter die Lupe nehmen und nachschauen, wie viele Frauen in der Geschäftsführung der Produkthersteller sind.
Warum? Weil es uns interessiert. Weil wir wissen wollen, welche Firmen die Diversität und den Wert von Führungsfrauen schätzen. Weil wir dann diese Firmen stärken können, wenn wir wollen.

Die Winzerlandschaft ist traditionell und sehr häufig in Familienhand. Da übernehmen gewöhnlich die Söhne die Führung des Betriebs, nicht die Frauen.

Nicht ganz überraschend ist dementsprechend das Ergebnis. Wir haben uns die Geschäftsführung von 33 Winzer in Deutschland angeschaut. Davon sind lediglich 5 von Frauen (mit) geführt. Das sind gerade mal 15 %.

• Bei 3 davon sind 100% Frauen in der Geschäftsführung: 𝗔𝘂𝗴𝘂𝘀𝘁 𝗘𝘀𝗲𝗿, Weingut Geheimer Rat Dr. Bassermann-Jordan und 𝗕𝗿𝗲𝗲
• Bei 2 Winzer sind sie zu 50 % weiblich geführt: 𝗪𝗲𝗶𝗻𝗴𝘂𝘁 𝗠𝗮𝗿𝘁𝗶𝗻𝘀𝗵𝗼𝗳 und 𝗙𝗿𝗶𝘁𝘇 𝗔𝗹𝗹𝗲𝗻𝗱𝗼𝗿𝗳.

Fritz Allendorf, Martinshof und August Eser sind komplett in Familienhand. Ehepaare oder/und Geschwister steuern die Unternehmen und zelebrieren die Diversität der Familienmitglieder. Echt schön zu sehen!! 🧡

Beim Winzer Weingut Geheimer Rat Dr. Bassermann-Jordan wurde die langjährige Mitarbeiterin aus der Buchhaltung im Juni 2023 zur Geschäftsführerin genannt. 😍

Bei Bree gibt es eine Geschäftsführerin, wobei Bree zu Peter Mertes KG gehört, die 4 Männer und keine Frauen in der Geschäftsführung hat.

Das heißt im Umkehrschluss, von den Weinbauern, die wir uns angeschaut haben, haben 𝟴𝟱% 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗶𝗴𝗲 𝗙𝗿𝗮𝘂 im Chefsessel! 🙃

Unten listen wir andere 𝗪𝗶𝗻𝘇𝗲𝗿𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 auf, die wir kennen, aber leider nicht in unseren Supermarkt um die Ecke gefunden haben.

Frauen haben immer eine wichtige Rolle im Weinbau gespielt. Die Mütter, Töchter, Cousinen haben in den Familienunternehmen Jahr für Jahr hart mitgearbeitet. Ohne sie wäre ein profitabler Betrieb evtl. kaum möglich.
Aber die Betriebe gehörten den Männern der Familie. Und oft damit die Entscheidungshoheit.

Das ändert sich wohl jetzt. Zum Glück! 🚀

Wir wünschen allen Winzerinnen weiterhin VIEL Erfolg! Wir werden künftig mehr darauf achten, welchen Wein wir kaufen. Wir sind neugierig, wie sie schmecken!
Vielleicht machen wir mal eine Weinverkostung mit unseren Communitymitgliedern, um das herauszufinden. 😜

Ein riesiges Dankeschön an Anne-Kathrin Schürmann, die uns bei dieser Recherche unglaublich viel geholfen hat. Die Winzer zu recherchieren, war sehr aufwändig. Dieser Aufwand betreibt nur 2030* 🙋‍♀️

Hier ist der Link zu dem LinkedIn Beitrag und die vielen tollen Kommentaren:

Entdeckte Winzerinnen:

Weinhändlerinnen: 

#2030agenda #sdg5 #winzerinnen #chancengleichheit #supportingwomeninbusiness #femalefounders #femaleleadership #unternehmerinnen #sichtbarkeit #diversitymatters #strongertogether #heforshe

2030* RECHERCHIERT – SÄFTE

2030* RECHERCHIERT – SÄFTE

Anscheinend lieben die Deutschen ihren Fruchtsaft! Apfel-, Orangen-, Ananas-, Maracuja-, Bananensaft und viele exotische Kombinationen gibt es reihenweise im Supermarkt! 🍎🍍🥝
Ist dir das noch nicht aufgefallen?! Na dann, schau mal bei deinem nächsten Einkauf mal nach.

Wir Kund*innen haben eine tolle Auswahl, nicht nur an Saftvariationen, sondern auch an unterschiedlichen Saft-Herstellern.

Nun haben wir uns die Entscheidungsgremien dieser Hersteller näher angeschaut. Wie viele Hersteller schätzen diverse Management-Teams und die Werte, Kompetenzen und Perspektiven von Frauen?

Dies ist Teil 7 unserer Supermarkt-Recherche, bei der wir nach und nach alle Regale im Supermarkt durchkämmen und uns die Hersteller genauer ansehen.

Wir haben 58 (!) Fruchtsaft-Marken recherchiert und in der Geschäftsführung nachgeschaut.
Die Ergebnisse sind einfach erschreckend!

• 58 Fruchtsaft-Hersteller
• 8 davon haben mindestens eine Frau in der Geschäftsführung – 14%
• 50 davon haben 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗶𝗴𝗲 𝗙𝗿𝗮𝘂 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗮̈𝗳𝘁𝘀𝗳𝘂̈𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 – 𝟴𝟲%

Echt jetzt?!

Hier sind die 8 Unternehmen, die wir entdeckt haben, und der entsprechende Anteil von Frauen in der Geschäftsleitung:
✨ Gebr. Bertrams GmbH & Co. KG – 𝟭𝟬𝟬%
✨ Boller Fruchtsäfte Stolz OHG – 𝟲𝟳%
✨ Bad Hönninger Fruchtsäfte und Weine GmbH – 𝟱𝟬%
✨ Mainfrucht Verwaltungs-GmbH – 𝟱𝟬%
✨ Lagenser Fruchtsäfte Koch Getränke GmbH – 𝟱𝟬%
✨ Lütauer Süßmosterei GmbH – 𝟱𝟬%
✨ STUTE Nahrungsmittelwerke GmbH & Co. KG – 𝟱𝟬%
✨ Eckes-Granini Deutschland – 𝟮𝟱%   (Eckes-Granini Group GmbH – 0%)

Was fällt euch auf? Diese Firmen sind meist lokale Familienunternehmen und liefern regionalweit. Viele davon sind Bio-Hersteller und legen Wert auf Nachhaltigkeit und Regionalität.

Du fragst dich: Was ist aber mit meiner Lieblingsmarke? Was ist mit den großen bekannten Fruchtsaftmarken? Haben sie wirklich alle keine Frauen in der Geschäftsleitung?

Leider ja! Hohes C, Rapps, Beckers Bester, Heil, Pfanner, Rauch, Wesergold, Valensina, Amecke, Albi, Jacoby, Rotbäckchen, Bauer, Voelkel… alle haben keine Frauen in der Geschäftsleitung.
(Falls wir uns verguckt haben, korrigieren wir uns gerne.)

In vielen Fällen ist es verständlich. Das sind Familienunternehmen und der Sohn/die Söhne haben das Geschäft übernommen und weitergeführt.
Aber unter diesen Herstellern gibt es jede Menge Firmen, die im Laufe der Jahre externe Geschäftsführer reingeholt haben. Teilweise gibt es Geschäftsführungen mit 5 Personen – allesamt Männer.

Es fehlen Frauen in Entscheidungspositionen in der Branche als Ganzes und das ist traurig und nicht mehr zeitgemäß.

𝗢𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗲 𝘀𝗶𝗲𝗵𝘁 𝗜𝗵𝗿 𝗱𝗮𝘀?!

Ein Riesendank an Sophie Descollaz für ihre großartige Hilfe und Unterstützung bei der Recherchearbeit. Es ist VIEL Arbeit und ohne die Hilfe unserer Community-Mitglieder wie Sophie wäre es kaum zu schaffen.

LINKEDIN POST zu der Recherche

#fraueninführung #unternehmerinnen #diversitymatters #frauenmitgeführt #supportingwomeninbusiness

2030* Recherchiert – Kaffee

2030* Recherchiert – Kaffee

Ja, du möchtest mehr Frauen in Führungspositionen sehen, und du hast das Gefühl, dass Fortschritte erzielt werden. Mit den zahlreichen Diversity-Programmen in großen und mittelständischen Unternehmen sollte es in den Führungsetagen langsam ziemlich ausgewogen sein. Oder etwa nicht?

Wir werfen einen genaueren Blick darauf, ob das tatsächlich der Fall ist. Hier ist Teil 6 unserer Supermarkt Reihe 2030* Recherchiert. Heute nehmen wir unseren beliebten 𝗞𝗔𝗙𝗙𝗘𝗘 unter die Lupe.

Anteil von Frauen in der Geschäftsleitung:

• Wacker’s Kaffee 𝟭𝟬𝟬%
• Lavazza
👉Group Italien 30%
👉Deutschland 𝟭𝟬𝟬%
• Melitta
👉Group 25%
👉Deutschland 𝟱𝟬%
• Segafredo Zanetti
👉Zentrale Italien 30%
👉Deutschland 0%
• Nespresso
👉Mutterkonzern Nestlé 32%
👉Nespresso Deutschland 0%
👉Nestlé Schokoladen & Kaffee Deutschland 𝟱𝟬%
• Illycaffè
👉Zentrale Italien 30%
👉Deutschland 0%
• Jacobs Douwe Egberts
👉Group 36%
👉Deutschland 17%
• Dallmayr 0%
• J.J. Darboven 0%
• Tchibo 0%
• Julius Meinl – nicht ersichtlich
👉Group: CEO männlich
👉Österreich: Geschäftsführerin
👉Deutschland: Geschäftsführer
• Gorilla Kaffee 0%

Es geht leider wohl doch nicht so schnell voran, wie wir denken. So viele Unternehmen ohne Frauen in der Geschäftsführung! 😶

Aber es gibt auch 𝗟𝗶𝗰𝗵𝘁𝗯𝗹𝗶𝗰𝗸𝗲! Wacker’s Kaffee, Lavazza Deutschland, Melitta Deutschland und Nestlé Schokoladen & Kaffee Deutschland (nicht zu verwechseln mit Nestlé Deutschland AG, die 4 Männer und keine Frauen im Vorstand haben).

Besonders interessant sind manche italienischen und niederländischen Firmen. In ihren Heimatländern haben sie oft Frauen in der Geschäftsführung, in der deutschen Niederlassung hingegen nicht.

Was denkst du zu dieser Situation? Ist es dir gleichgültig oder erschreckt es dich? 🤔

Kennst du vielleicht andere Firmen, die wir nicht recherchiert haben?

(Da die meisten Unternehmen die Vorstands- und Geschäftsführungsmitglieder nicht veröffentlichen, ist es sehr schwierig, diese Information zu bekommen. Falls unsere Daten einen Fehler aufweisen, entschuldigen wir uns schon mal und freuen uns auf einen Hinweis.)

#2030network #2030agenda #fraueninführung #femaleleadership #echtjetzt #diversitymatters #mehrfraueninführung #unternehmerinnen #kaffee

Ein besonderer Dank geht an unser 2030* Mitglied und starke Unterstützerin, Sophie Descollaz. Sie hat uns dankenswerterweise bei der aufwändigen Recherche maßgeblich unterstützt. 😍

Hier unser LinkedIn Beitrag dazu mit den vielen interessanten Kommentare. Danke für Eure Unterstützung!

2030* recherchiert – Weihnachts-Nikoläuse

2030* recherchiert – Weihnachts-Nikoläuse

Hohoho! Ja, der Weihnachtsmann ist männlich. Aber sind alle Chefs der leckeren Schoko-Nikoläuse auch männlich?? 🤔

Unsere 2030* 𝗦𝘂𝗽𝗲𝗿𝗺𝗮𝗿𝗸𝘁-𝗥𝗲𝗰𝗵𝗲𝗿𝗰𝗵𝗲 geht weiter!
Wir versuchen dieses Jahr mehr Produkte der von Frauen (mit) geführten Unternehmen zu kaufen – auch unsere alltäglichen Produkte aus dem Supermarkt in der Nähe.

Und wir haben jetzt am Weihnachten geschaut, wie hoch der Anteil Frauen in der Geschäftsführung oder im Vorstand in den Unternehmen ist, die unsere Weihnachtsschokoladen und -gebäck herstellen.

Leider nicht Hohoho, sondern ohohoh 😱

• Kinder-Schoko-Nikoläuse und alle andere leckeren Kinderschokis, Yogurette, Ferrero Rocher, Raffaello, Mon Cherie:
👉Ferrero Deutschland: 0% Frauen in der Geschäftsführung
👉Ferrero Group: 24% Frauen im Vorstand
• Milka-Schoko-Nikoläuse:
👉Suchard Deutschland: 𝟱𝟬% 𝗙𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻
👉Mondelez Group: 17%
• Lindt-Schoko-Nikoläuse:
👉Lindt Deutschland: 0%
👉Lindt & Sprüngli Group: 25%
• Niederegger Marzipan: 𝟳𝟱% 𝗙𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻
• Hachez Schokolade:
👉Hanseatisches Chocoladen Kontor: 33% Frauen
👉Toms Group (Denmark): 𝟱𝟳% 𝗙𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻
• Reber Marzipan: 0% Frauen
• Zentis Schokoladen: 0% Frauen

𝗟𝗲𝗯𝗸𝘂𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗪𝗲𝗶𝗵𝗻𝗮𝗰𝗵𝘁𝘀𝗴𝗲𝗯𝗮̈𝗰𝗸:
• Alnatura Weihnachtsgebäck: 33% Frauen
• Bahlsen: 25% Frauen
• Lambertz Gruppe inkl. Haeberlein-Metzger, Max Weiss Lebkuchenfabrik, Kinkartz, Dr. Quendt: 0% Frauen
• Feinbäckerei Rünz: 0% Frauen
• Lieken: 0% Frauen

Tja, das ist insgesamt enttäuschend.

Sowohl Familienunternehmen als auch größere Konzerne haben eindeutig zu wenig Frauen in ihren Top-Führungsetagen. Gerade bei den großen Consumer Goods Firmen hätten wir mehr Frauenbeteiligung in der Geschäftsführung erwartet.

Da stecht Niederegger als Familienunternehmen regelrecht aus. 😍

Übrigens ist uns aufgefallen, dass es nur Schoko-Weihnachtsmänner gibt. Keine Weihnachtsfrauen. Aber was soll’s?
Ferrero ist mit ihrem pinken Yogurette-Bär marketingmäßig ziemlich clever. Irgendwie männlich-weiblich-kindlich – perfekt für alle 😶

Das ist aber nicht ganz so relevant. Sehr relevant ist aber, dass die Werte, Kompetenzen und Talente von Führungsfrauen in so vielen dieser Unternehmen fehlen. Die Entscheider dieser Firmen beeinflussen unmittelbar das Leben ihrer Mitarbeiter*innen und mittelbar unsere Wirtschaft und Gesellschaft. Hier fehlt die weibliche Perspektive.

Was sagst Du zu dieser Situation? Ist es Dir egal oder erschreckt es Dich?
Kennst Du andere Hersteller, die wir nicht recherchiert haben?

Liebe Dank an Anne-Kathrin Schürmann für die großartige Hilfe bei der Recherche und an Martina Müllender für das kreative Bildmotiv. 🤩

(Falls unsere Daten einen Fehler aufweisen, entschuldigen wir uns schon mal und freuen uns auf einen Hinweis.)

Hier findest Du unseren LinkedIn Beitrag mit vielen Kommentaren.

So macht schenken am Weihnachten so richtig Spaß! 

Roswitha Theis, eine Freundin von Fiona Ruff (Mit-Gründerin 2030*) hat sich von dieser 2030* Recherche inspirieren lassen und schenkte Fiona Niederegger Schokoladen zu Weihnachten. Schau mal, wie liebevoll sie das gemacht hat!

Hier ist der LinkedIn Beitrag dazu. 

2030* recherchiert – Spülmittel

2030* recherchiert – Spülmittel

Dieses Jahr versuche ich den Anteil meiner Einkäufe bei Unternehmen zu erhöhen, die Frauen in der Geschäftsführung haben. Also, wo Frauen mitgestalten und mitentscheiden.
Warum? Weil ich solche Unternehmen stärken möchte.

Ich mache gerade ein Supermarkt Experiment. Regal für Regal recherchiere ich, ob ich dort Produkte finden kann, die von solchen Unternehmen hergestellt werden.

Heute geht es um 𝗦𝗽𝘂̈𝗹𝗺𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹! Ein Produkt, das wir alle mehrmals im Jahr kaufen.

Was denkst Du? Gibt es einen Spülmittel-Hersteller, der Frauen in seinen Entscheidungsgremien hat? Eigentlich ja, oder? Ich meine, wenn wir ehrlich sind, benutzen wahrscheinlich mehrheitlich Frauen das Produkt … leider. 😶

Hier das Ergebnis meiner Internet-Recherche:

1. Sonett: 2 Frauen und 1 Mann – 66%
2. Almawin: 1 Frau & 1 Mann – 50%
3. Palmolive: 2 Frauen & 3 Männer (40%)
4. Fairy (P&G): 3 Frauen & 5 Männer – 37%
5. Sodasan: 1 Frau & 2 Männer – 33%
6. Pril (Henkel): 1 Frau & 4 Männer (20%)
7. Ja! (Rewe): 1 Frau & 6 Männer (14%)
8. Everdrop: 2 Männer (0%)
9. Poliboy: 1 Mann (0%)
10. Ecover (SC Johnson): 2 Männer (0%)
11. Respekt (Edeka): 3 Männer (0%)
12. Gut & Günstig (Edeka): 3 Männer (0%)
13. fit: 3 Männer (0%)
14. Sunil (fit): 3 Männer (0%)
15. Frosch (Werner & Mertz): 1 Mann (0%)

𝗦𝗼𝗻𝗲𝘁𝘁 wurde jahrelang von einem Frau-Mann-Duo aufgebaut und jetzt haben sie die Leitung an 2 Frauen und 1 Mann übergeben. Die Firma gehört einer Stiftung und Diversität und Inklusion ist ein Teil ihrer DNA. Großartig!
𝗦𝗼𝗱𝗮𝘀𝗮𝗻 wurde auch von einem Frau-Mann-Duo gegründet und aufgebaut. Jetzt haben sie einen jüngeren Mann als Geschäftsführer dazugeholt.
𝗔𝗹𝗺𝗮𝘄𝗶𝗻 wurde jahrelang von dem Gründer geführt und aufgebaut und jetzt übernimmt langsam seine Tochter als Nachfolgerin. 😎

Interessant ist, dass diese 3 Firmen alle Hersteller von umweltfreundlichen, nachhaltigen Bio-Produkte sind, die Wert auf einen respektvollen Umgang mit Mensch und Natur legen. 🌳😍

Die großen internationalen Konzerne, Colgate-Palmolive, P&G, Henkel, haben natürlich Frauen im Vorstand, wobei es ruhig mehr sein könnten.

Letztendlich haben immer noch einige Spülmittel-Hersteller keine einzige Frau in der Geschäftsführung.

Und das ist sehr schade, weil die Entscheidungen dieser Firmen einen großen Einfluss auf das Leben der Mitarbeiter*innen und Lieferanten, auf unsere Gesellschaft, Umwelt und Gesundheit haben.

Natürlich, Gleichstellung ist nicht das einzige Kriterium in unseren Kaufentscheidungen. Aber es sollte eins davon sein.

Auf jeden Fall weiß ich jetzt, welche Spülmittel ich künftig kaufen werde.😜

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Hier ist der Link zu meinem LinkedIn Post vom 4.9.2023, wo es auch interessante Kommentare gibt; z.B.

Wow! Tolle Recherche und vielen Dank für die Infos! Sehr aufschlussreich!” (Sophie Descollaz)

Wir Kund:innen sollten mit unserem Portemonnaie steuern, dass Frauenunternehmerinnen unterstützt und sichtbarer werden. Bravo für Deine Initiative und die Informationen, liebe Fiona. Das sollte Schule machen! Die Wirkung ist voraussehbar enorm!” (Katharina Hürlimann-Siebke)

Interessanter Ansatz. Könnte man fast versucht sein, auf den Aktienkauf zu übertragen, wenn man Einzelaktien kauft, nur sehe ich (noch) zu viele Positionen, die Frauen in der Geschäftsführung innehaben sehr stark auf der Personalschiene und nicht in strategischen Bereichen, weshalb ich den Ansatz nicht ernsthaft übertragen würde. Ich bin aber froh, um jede Vorständin/Geschäftsfüherin, die es gibt, da sie den Weg ebnen. Gerne auch für weitere Produkte solche Slideshows.” (Wasiliki Neubert)

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Disclaimer: Diese Recherche wurde nach bestem Gewissen Anfang September 2023 ausgeführt und basiert auf öffentlichen Daten im Netz (Firmen-Impressum/-Über Uns, Zeitungsartikel, usw.). Falls die Angaben inkorrekt sind, freuen wir uns auf einen Hinweis. Wir bessern sie gerne aus.

#2030agenda #gleichstellung #fraueninführung #femaleleaders #diversitymatters

2030* recherchiert – Butter

2030* recherchiert – Butter

Dieses Jahr mache ich, Fiona Ruff, Mit-Gründerin 2030*, ein Experiment. Ich möchte den Anteil meiner Einkäufe bei Unternehmen erhöhen, die Frauen in der Geschäftsführung bzw. Vorstand haben. Auch bei alltäglichen Produkten im Supermarkt. Neulich habe ich mir BUTTER und Pflanzenfette angeschaut.

Erstens ist zu bemerken, dass viele Hersteller mehrere Handelsmarken haben. Von 33 Handelsmarken, die ich recherchiert habe, stecken 25 Unternehmen dahinter.

Von den 25 Unternehmen gibt es lediglich 10, wo ich überhaupt Frauen in der Geschäftsführung entdecken konnte. Aber dafür fielen einige dieser Firmen als besonders nachhaltig und wertschätzend auf.

  1. Andechser Molkerei Scheitz GmbH – die Geschäftsführerin, Barbara Scheitz, leitet die Geschicke des Familienunternehmens seit 2003 (und hat viele Preise für Nachhaltigkeit, Innovationen, usw. gewonnen) 🙋
  2. Rücker Molkerei – Insa Rücker leitet die 130-Jahre alte Molkerei mit Ihrem Mann in vierter Generation. Mit einem Verhaltenskodex und einem wertschätzenden Umgang mit ihren Mitarbeiter*innen stechen sie aus der traditionellen Molkereiszene aus.
  3. Gläserne Molkerei – mit 2 Frauen und 1 Mann in der Geschäftsführung fällt die Gläserne Molkerei regelrecht auf. Carola Appel und Ricarda Demarmels leiten das Bio-Betrieb mit und bauen das Angebot an nachhaltigen Produkte weiter aus.
  4. Upländer Bauernmolkerei – In dieser Molkerei teilen sich Karin Artzt-Steinbrink und Tobias Kleinsorge die Leitung. Mit der Doppelspitze ist Hessens einzige Bio-Molkerei nachhaltig und gut positioniert für die Zukunft.
  5. Arla Foods – In Deutschland ist die CEO jetzt eine Frau 😍 Lillie Li Valeur. Sie arbeitet mit 2 Männer in der GF. Im dänischen Konzern gibt es 1 Frau und 7 Männer.
  6. Président Butter – gehört zu Lactalis Group. In Deutschland gibt es jetzt als CEO auch eine Frau 😍 Isabelle Cadre
  7. REWE Group – es gibt in Rewe Vorstand 1 Frau und 6 Männer – Dr. Daniela Büchel
  8. RAMA – gehört der Upfield Gruppe. In DE gibt es keine Frauen in der GF, aber in der Upfield Gruppe gibt es 2 Frauen und 6 Männer im Vorstand.
  9. Bertolli Olivenöl – gehört dem internationalen Deoleo Konzern, wo es 1 Frau und 5 Männer im Vorstand gibt.
  10. Ornua (Kerrygold) – früher war die Deutschland-Chefin eine Frau. Leider nicht mehr. Im Headquarters in Irland gibt es 2 Frauen und 5 Männer in der Geschäftsführung.

10 von 25 Firmen bedeutet 40% der Butter- und Pflanzenfette-Hersteller haben mindestens 1 Frau in Top-Entscheidungspositionen. Aber wenn wir das genauer betrachten, gibt es eigentlich nur 6 Firmen, wo Frauen eine echte Entscheidungsmacht haben bzw. nicht in der (deutlichen) Minderheit sind – Andechser Molkerei, Rücker Molkerei, Gläserne Molkerei, Upländer Bauernmolkerei, Arla Foods Deutschland und Lactalis Deutschland.

6 von 25 Firmen ergibt ein Anteil von 24%. Bei nur 24% der Firmen können Frauen richtig mitentscheiden und mitgestalten. Manche wurden sagen “nicht schlecht für die Agrarindustrie”. Andere wurden bemerken, dass diese Firmen eher regionale, Bio-Anbieter sind. Bei den großen Handelsmarken sieht es eher mau aus.

Für mich, als Irin, ist es besonders bitter, dass Kerrygold in dieser Hinsicht auch nicht gut abschneidet. 😢

Warum ist es wichtig, ob und wie viele Frauen es in Entscheidungspositionen in diesen Unternehmen gibt?
Weil diese Firmen einen großen Einfluss auf unsere Wirtschaft, Gesundheit, Natur und Gesellschaft haben. Und diverse Management Teams sind bekanntlich erfolgreicher, nachhaltiger, Mitarbeiter-freundlicher, u.v.m. Außerdem als Frau möchte ich, dass Frauen einen spürbaren Einfluss auf unserer Wirtschaft und Gesellschaft haben.

Jetzt, wo Du weiß, wer entscheidet, was in unserer Butter kommt, was machst Du damit?
Ich habe inzwischen die Butter von Andechser Natur und der Gläserne Molkerei für mich entdeckt – beide super lecker! Ich bekomme sie zwar nicht in meinem Supermarkt um die Ecke, aber in einem Bio-Supermarkt nicht weit von mir entfernt.

Nach vielen Jahren Treue für Kerrygold habe ich aufgehört, ihre Butter zu kaufen. Sehr schade. Vielleicht schreibe ich einen Brief an Kerrygold (Ornua) und erzähle ihnen das. 😜

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Hier ist der Link zu meinem LinkedIn Post. Dort gibt es viele tolle Kommentaren wie z.B.

““Kauf auch gerne die Butter von der Gläsernen Molkerei: zwei von drei Geschäftsführerinnen sind weiblich! Carola Appel, Robin Barraclough, Ricarda Demarmels. Und richtig lecker und biologisch produziert ist sie auch!” (Walentina Sommer)

Schau einmal bei der Molkerei Rücker vorbei.” (Antonia Knaupe)

Tolle selbstgemachte Feldstudie. Bin auf die nächste Analyse gespannt. Kerry Gold,war bei mir noch nie im Einkaufskorb, wegen der langen Transportwege.” (Maike Benner)

Sehr gut! Bitte auf eine Homepage stellen, wo man diese Recherche dauerhaft abfragen kann. Recherchieren Sie bitte mal bei Mode-, Kosmetik-, Kinderprodukte-, Möbel-und Lebensmittel-Konzernen, also Unternehmen, die Produkte herstellen/vertreiben, die hauptsächlich Frauen kaufen. Und Einkaufsverbände! Sie werden staunen….” (Princess Maja von Hohenzollern)

#FionaRuff. Ich finde dieses Vorgehen wirklich Klasse. Frauen sollten stärker zusammenhalten. Leider oder zum Glück sind die social skills bei Frauen immer auf Gemeinschaft ausgelegt. Sie müssen nicht immer im spotlight stehen.
Gerade heute wieder erlebt, wie rotzfrech Männer sich in Szene setzen und sich feiern lassen, obwohl andere ( hier Frauen) die Vorarbeit geleistet haben. Wenn man sie darauf anspricht, finden sie sich noch besonders cool. 👎
Ich werde bei EDEKA , REWE & Co Nach den Produkten Ausschau halten. Andechser, Weihenstephan und Meggle sind für uns ja regionale Produkte und meist verfügbar.
Ich danke für die neue Inspiration und die gute Recherche! 🥛🧈” (Sylke Hofmann)

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Disclaimer: Diese Recherche wurde nach bestem Gewissen in Mai/Juni 2023 ausgeführt und basiert auf öffentlichen Daten im Netz (Firmen-Impressum/-Über Uns, Zeitungsartikel, usw.). Falls die Angaben inkorrekt sind, freuen wir uns auf einen Hinweis. Wir bessern sie gerne aus.

2030* recherchiert – Milch

2030* recherchiert – Milch

 
Dieses Jahr möchte ich den Anteil meiner Einkäufe bei Frauen (mit) geführten Unternehmen erhöhen. Auch bei alltäglichen Produkten im Supermarkt. Heute: MILCH.


Wie bei meiner Recherche neulich zu den stationären Lebensmittelhändlern ist es häufig schwierig, herauszufinden, wer die Entscheidungsträger*innen dieser Unternehmen sind. Zum einen handelt es sich um Milch-Marken, die häufig in Holdings angesiedelt sind. Die Milch von diesen Marken kommt in der Regel von verschiedenen Molkereien – oft in Genossenschaften vertreten. In Deutschland gibt es über 200 Molkereien. Also ziemlich verwirrend für uns Verbraucher*innen.

Mir ging es darum zu schauen, ob es Frauen in der Geschäftsführung oder Vorständen dieser Handelsmarken gibt. Warum? Weil diese Firmen einen großen Einfluss auf unsere Wirtschaft, Gesundheit, Natur und Gesellschaft haben.

Die Ergebnisse meiner Recherche sind erschreckend.

Von 17 Handelsmarken gibt es nur 4 Firmen, wo ich Frauen in der Geschäftsführung entdecken konnte:
• Andechser Molkerei Scheitz GmbH – die Geschäftsführerin, Barbara Scheitz, leitet die Geschicke des Familienunternehmens seit 2003
• FrieslandCampina (DE) mit der Marke Landliebe u.a. – da sind Frauen in der Geschäftsführung beider Unternehmen vertreten (Dieuwer van StaverenPia WeinspachSaskia Van Dijke-Poot)
• REWE Group – es gibt in Rewe Vorstand 1 Frau und 6 Männer
• Arla Foods – 1 Frau und 7 Männer im Vorstand

Bei den restlichen 13 Handelsmarken konnte ich keine Frauen in der Geschäftsführung finden:
Bären Marke, Bauer, Berchtesgadener Land, Ehrmann, Gut und Günstig, Milbona, Milsani, Müller, Schwälbchen, Schwarzwaldmilch, Söbbeke, Unsere Heimat, Weihenstephan

Der Umsatz im Segment Milch beträgt in 2023 voraussichtlich 6,46 Mrd €. Umgerechnet ist das etwa 77,14€ pro Kopf umgesetzt. (Quelle: Statista Jul 2022)

So viel Geld, so viel Einfluss, so wenig Frauen, die mitentscheiden und mitgestalten.
Das ist für uns, unsere Gesellschaft und unsere Kinder einfach nicht gesund.

Was können wir machen?
Wie bei vielen Branchen, brauchen wir ein Einsehen dieser männlichen Geschäftsführungen, dass Frauen in ihren Reihen wichtig und positiv wäre. Dann brauchen wir die Kandidat*innen – vielleicht haben einige der tollen Bäuer*innen, die es gibt, Lust dazu?

Ich habe immer wieder gerne die Marke 𝗔𝗻𝗱𝗲𝗰𝗵𝘀𝗲𝗿 𝗡𝗮𝘁𝘂𝗿 gekauft, weil ich sie als eine der wenigen Milch-Marken empfand, die wirklich Bio ist. Jetzt, wo ich mehr über den Familienbetrieb, ihre Philosophie und ihre Geschäftsführerin gelesen habe, werde ich in meiner Kaufentscheidung gestärkt.

Indem ich diese Unternehmen mit meiner Kaufkraft unterstütze, unterstütze ich meine Gesundheit, die Natur, die Tiere und die Gleichberechtigung und damit unsere Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Gewinn für alle.

Was können wir noch machen, um einen Wandel herbeizuführen?

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Hier ist der Link zu meinem LinkedIn Post. Dort gibt es auch tolle Kommentare wie z.B.

“Danke Fiona Ruff für deine Recherche! Wir haben uns bei der Milch bislang nicht auf eine Marke festgelegt. Jetzt werden wir auf jeden Fall verstärkt nach den Produkten von Andechser Ausschau halten und diese kaufen” (Anna-Maria Philipp)

“Großartige Idee und danke fürs Teilen der Information. Bewusste Kaufentscheidungen sind in der Tat eine große Macht, die Frauen noch lange nicht ausschöpfen. Den Genderaspekt bei Milch oder generell Lebensmitteln zu berücksichtigen, darauf wäre ich so schnell nicht gekommen, aber ergibt absolut Sinn!” (Irene Genzmer)

#2030* #frauenmitgeführt #unternehmerinnen #femaleentrepreneurs #gleichberechtigung

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Disclaimer: Diese Recherche wurde nach bestem Gewissen in Feb/März 2023 ausgeführt und basiert auf öffentlichen Daten im Netz (Firmen-Impressum/-Über Uns, Zeitungsartikel, usw.). Falls die Angaben inkorrekt sind, freuen wir uns auf einen Hinweis. Wir bessern sie gerne aus.

2030* recherchiert – stationärer Lebensmittelhandel

2030* recherchiert – stationärer Lebensmittelhandel

 
Dieses Jahr möchte ich den Anteil meiner Einkäufe bei frauen (mit) geführten Unternehmen erhöhen.

Zu Beginn wollte ich wissen, wo ich meine Alltags-Einkäufe am besten tätigen kann. Die Ergebnisse waren erschreckend – siehe Bilder.

Kein einziger stationärer Lebensmittelhändler mit 50% Frauenanteil in der Geschäftsführung und nur 1 Unternehmen mit 33%. Bei dem Rest waren es noch weniger oder gar keine Frauen, oder der Anteil war nicht erkennbar. (Ich lasse mich gerne korrigieren, wenn jemand mir die Daten zukommen lässt).

Die Lebensmittelhändler haben einen 𝗿𝗶𝗲𝘀𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗘𝗶𝗻𝗳𝗹𝘂𝘀𝘀 auf unsere Gesellschaft und die Gesellschaft anderen Ländern. Warum ist diesen Einfluss immer noch in den Händen von Männern? 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗸𝗼̈𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝘂̈𝗿𝗳𝗲𝗻 𝗙𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗶𝘁𝗴𝗲𝘀𝘁𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗶𝗵𝗿𝗲 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗽𝗲𝗸𝘁𝗶𝘃𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗪𝗲𝗿𝘁𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗯𝗿𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻?

𝗗𝗮𝗯𝗲𝗶 𝗯𝗲𝗹𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗦𝘁𝘂𝗱𝗶𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗴𝗲𝗺𝗶𝘀𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗮̈𝗳𝘁𝘀𝗳𝘂̈𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝘁𝗲𝗮𝗺𝘀 𝗲𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝘀𝗶𝗻𝗱. Wenn also diese Unternehmen mehr Frauen in Entscheidungspositionen holen und 𝗶𝗵𝗻𝗲𝗻 𝗘𝗖𝗛𝗧𝗘 𝗠𝗶𝘁𝗴𝗲𝘀𝘁𝗮𝗹𝘁𝘂𝗻𝗴𝘀𝗿𝗮𝘂𝗺 geben würden, wären viele positive Auswirkungen möglich. Das Unternehmen könnte:

• seine Kund*innen und deren Bedürfnisse besser verstehen -> kann zu erhöhten Kundenzufriedenheit und Umsatz führen
• seine Mitarbeiter*innen und deren Bedürfnisse besser nachvollziehen -> kann zu erhöhter Mitarbeiterzufriedenheit, weniger Personal-Fluktuation, höhere Moral und Arbeitseinsatz, u.v.m. führen
• die Qualität seiner strategischen Entscheidungen und langfristigen Business Planung verbessern -> kann zu nachhaltigeren Erfolg führen
• die negativen Auswirkungen seines Handelns auf allen Bereichen wie Umwelt, Löhne, Mitarbeiterführung, Logistik, Energie, Müllbeseitigung, usw. reduzieren -> kann zu einer Verbesserung der Bedingungen unserer Mitmenschen und unseres Planeten führen.

Ganz ehrlich, ich verstehe das nicht. Mit höchster Wahrscheinlichkeit sind die Mehrheit der Mitarbeiter*innen bei diesen Lebensmittelhändlern weiblich. Es kann also nicht sein, dass es keine Frauen gibt, die für Positionen in der GF bereit wären.

Diese Situation ist für mich nicht nachvollziehbar und inakzeptable. Und es ist dringend notwendig, dass es sich ändert.

Nur wie? Und 𝘄𝗮𝘀 𝗸𝗼̈𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 – 𝗱𝗶𝗲 𝗞𝘂𝗻𝗱*𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻 – 𝘁𝘂𝗻?

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Hier ist der Link zu meinem LinkedIn Post. Es sind einige interessante Kommentare dabei wie z.B.

Unglaublich! Und wenn man bedenkt, dass wir Frauen die stärksten Kunden sind. Ich denke, dass viele Supermärkte wesentlich familienfreundlicher wären, wenn es mehr Frauen in den Vorständen dieser Lebensmittelkonzerne gäbe.” (Jutta Heupel)

#2030agenda #fraueninfuehrung #lebensmittelhandel #femaleleadership #femaleempowerment #unternehmerinnen

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Disclaimer: Diese Recherche wurde nach bestem Gewissen in Jan 2023 ausgeführt und basiert auf öffentlichen Daten im Netz (Firmen-Impressum/-Über Uns, Zeitungsartikel, usw.). Falls die Angaben inkorrekt sind, freuen wir uns auf einen Hinweis. Wir bessern sie gerne aus.